Unsere Pokalmannschaften
(Saison 2016/2017) | vergangene Saisons

Landespokal || Deutscher Pokal


DSB-Pokal

GSV I DPMM
Nick Müller
Hannes Leisner
Wilko Stubbe
Christian Bartolomäus
Max Weber (ML)
Rüdiger Kürsten
Wilfried Woll
Thomas Grzesik
Stefan Kalhorn
Jens Mildner
Richard Valet
Ulli Reyer
Christoph Sowada
Christian Schwahn

Endstation HSK

2017-03-12 (HL) Gestern fand beim HSK das Achtelfinale des Deutschen Pokals statt. Uns wurde der HSK zugelost und wir sind gegen ein Destillat aus 1.,2. und 3. Mannschaft angetreten.


Unser Pokalteam

Zum Konkreten: Nick spielte an Brett 1 mit Weiß gegen IM Thies Heinemann, Hannes an 2 mit Schwarz gegen IM Souleidis, Willi an 3 gegen Uksini Bardhyl und Max an 4 gegen FM Björn Bente. Parallel dazu fand das Match zwischen MTV Tostedt und dem SK Norderstedt statt. Um 14 Uhr ging´s los und zwei Stunden passierte erstmal nicht viel (wäre auch schlimm, wenn). Willi musste sich einer schlechteren Bauernstruktur im Tarrasch erwehren, konnte den Druck aber nicht ganz Stand halten und strich gegen halb fünf die Segel. Max wählte gegen Bente´s Pirc die heterogenen Rochaden, sein Gegner hatte aber genug Spiel. Irgendwann waren ungleichfarbige Läufer plus Damen auf dem Brett und Max hatte wohl die etwas unangenehmere (?) Königsstellung. Zu guter letzt konnte sich auch hier der HSK durchsetzen. Den einzigen Lichtblick lieferte Nick, welcher im Damenindisch zu einer wohl leicht angenehmeren Stellung kam, dann aber eine Abwicklung falsch berechnete und sich mit Minusqualität wieder fand. Doch auch sein Gegner patzte und zum Schluss hatte Nick ein Endspiel L+L+T vs. 2T+B (plus weitere Bauern) auf dem Brett. Das Remisangebot seines Gegners konnte er jedoch nicht ausschlagen, zumal Hannes sich in eine typische "Guter-Springer-auf-d5- dominiert-schlechten-schwarzfeldrigen-Läufer"-Stellung hat manövrieren lassen. Somit gewann der HSK verdient mit 3,5 gegen uns, musste sich am Sonntag jedoch dem SK Norderstedt geschlagen geben, die damit im Halbfinale stehen.

   Hamburger SK           - Greifswalder SV   3,5 - 0,5
 1 IM Heinemann, Thies    - Müller, Nick         ½-½
 2 IM Souleidis, Georgios - Leisner, Hannes     1 - 0
 3 Bardhyl, Uksini        - Woll, Wilfried      1 - 0
 4 FM Bente, Björn        - Weber, Max          1 - 0 


Luststellungen en masse oder "Den hätte ich schon 5x geschlagen"

2017-01-29 (HL) Wenn´s läuft, dann läuft´s halt. Irgendwie können wir uns das Motto zur Zeit auf die Fahnen schreiben: Tabellenführung in der OLNO und nun auch noch die Qualifikation für das Achtelfinale im Deutschen Pokal. Doch der Reihe nach. Gegen 10 Uhr am Samstag fuhren Max, Wilko und Nick gen Elmshorn, während Hannes in Schwerin sich noch einmal im Bett umdrehte. Nein stimmt nicht, er war schon seit 6 Uhr auf und bearbeitete Taktikaufgaben bis zum Umfallen. Stimmt auch nicht ganz; die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Jedenfalls schaffte er es auch dank IC und RE zum Spielort. Neben uns waren in dieser Zwischenrunde in Elmshorn neben dem Ausrichterverein noch SC Oranienburg (OLNO) und SC Diogenes (OLNN) mit dabei; ISR Hugo Schulz führte souverän durch das Wochenende - danke dafür! Das Losglück bescherte uns Oranienburg gegen die wir am kommenden Sonntag ebenfalls in der Oberliga antreten werden.

Zum Kampf: Wilko packte seine Dauerliebe Wolga aus und setzte seinen Gegner von Anfang an unter Druck, der mögliche Sieg sorgte dafür, dass der Rest ihre Partien entspannter angehen konnte. So kam es auch, nach ca. 3,5 Stunden war der Drops gelutscht. Nick wurde von seinem Gegner in der Eröffnung leicht überrascht, erlangte aber eine gute Mittelspielstellung, der Gegner opferte die Qualität, Nick schwächte seine Königststellung, musste die Qualle zurückgeben, ein gefährlicher a-Bauer machte sich auf gen Ricks Grundreihe und dann: Ja dann reklamierte Nick Zeitüberschreitung, weil sein Gegner nur 39 Züge ausgeführt hatte - Ivanchuk lässt grüßen. Mittlerweile hatte auch Max an Brett 4 eine Qualität mehr, der Mannschaftssieg war uns nicht mehr zu nehmen. Allein der Schreiber dieser Zeilen zeigte - wie üblich - Schwäche und machte Remis. Den Abend ließen wir dann im Hotel an der Bar gemütlich ausklingen, es wurde gelacht, gescherzt, die Partien analysiert und irgendwann fiel der oben genannte Spruch.

Müller - Schulenburg
Der Bauerntrick b5!
....k..r
.prn.ppp
p.p.pn..
.PPp.b..
...P....
.NN.P..P
.P...PP.
R...KB.R
           SC Oranienburg - Greifswalder SV 0,5 - 3,5
 1 Kayser, Stefan         - Leisner, Hannes    ½-½
 2 Wunsch, Axel           - Müller, Nick      0 - 1
 3 Eichler, Jan-Christoph - Stubbe, Wilko     0 - 1
 4 Ellenberg, Ekkehard    - Weber, Max        0 - 1 

Am Sonntag ging es dann gegen Diogenes. In Schwerin wird beim Trink...äh Training immer gefeixt, welche Staffel nun stärker wäre. Hier immerhin ein wissenschaftlich total unseriöser Vergleich. Die Hamburger tauschten ein Brett aus, bei uns rutschte Max an 1, während alle anderen ein Brett nach unten rutschten (Hannes an 2, Nick an 3, Wilko an 4). Nick konnte schon in der Eröffnung den berühmt berüchtigten Bauerntrick anwenden (siehe nebenstehendes Diagramm). Allerdings ließ er einige Möglichkeiten aus, den Sack schon frühzeitiger zu zumachen, doch dazu später mehr. Nach 2,5 h standen die Bretter 1 - 3 optisch zumindest ansprechend, nur bei Wilko zeichnete sich eine Niederlage ab, welche nach vier Stunden auch eintrat. Doch mittlerweile hatte Schachtourist "Webermax" zwei Leichtfiguren gegen Turm und zwei Bauern herausspielen können; in gegnerischer Zeitnot fielen noch mehr ab; Ausgleich und zwar ein ganz wichtiger. Hannes bewies, dass er Samstag morgens wohl eher Ersteres gemacht hatte und stellte im Mittelspiel einen Bauern ein. Doch auch hier - Zeitnot sei dank - fand der Gegner nicht die strengste Fortsetzung und Hannes konnte sich ins Remis schwindeln. Somit benötigte Nick nur ein Remis, dank Berliner Wertung wären wir weiter. Nick zeigte nicht mal Ansatz eines Wackelns, Remis nach über fünf Stunden und für uns die Qualifikation für höhere Aufgaben. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an den Ausrichter für das schöne Ambiente und Live-Ticker. Beim nächsten Pokal soll es sich um den 11./12.03 handeln, dieses mal sicherlich mit Zweit- oder auch Erstbundesligisten, wir lassen uns überraschen...

       Greifswalder SV - SC Diogenes      2,0 - 2,0 4-1
 1 Weber, Max          - Korba, Roman       1 - 0
 2 Leisner, Hannes     - Schulenburg, Torben ½-½
 3 Müller, Nick        - Schulenburg, Fabian ½-½
 4 Stubbe, Wilko       - Gottuk, Stefan     0 - 1

Landespokal

ML GSV I: Max Weber,
Email: MaxWeber@GreifswalderSV.de

GSV I

NrNameDWZ
1Weber,Max2200
2Müller,Nick2198
3Leisner,Hannes2170
4Stubbe,Wilko2158
5Kürsten,Rüdiger2102
6Reyer,Ulli2091
7Woll,Wilfried2083
8Schwahn,Christian1979
9Valet,Richard1872
10Nauschütz,Ernst1838

ML GSV II: Ralf Kriese, Tannen-Kamp 4,
17498 Wackerow
Tel.: 03834/382094; Mobil: 0151/55722661;
Email: RalfKriese@greifswaldersv.de

GSV II

NrNameDWZ
1Kriese,Ralf1707
2Motullo,Jens1673
3Schmidt,Gerhard1543
4Altenstein,Jonas1460
5Sichler,Jakob1454
6Rosenstock,Ruben1380
7Stoldt, Hans Helmut1358
8Bartel,Jethro1254
9Wucherer,Walter1238
10Ederle,Artöm894

2016-09-26 (Autor: RüK, Editor: RiV) Am 4. Advent 2016 fanden in Wolgast Halbfinale und Finale des Landesschachpokals Mecklenburg-Vorpommerns statt. Qualifiziert waren Graal-Müritz, Güstrow, Wolgast und Greifswald. Das Losglück bescherte uns die Halbfinalbegegnungen Wolgast - Güstrow und Graal-Müritz - Greifswald. Wie sich nach Verlauf der nächsten Stunde herausstellte erschienen unsere Gegner aus Graal-Müritz nicht, sodass wir kampflos ins Finale einzogen. Unterdessen entpuppte sich ein spannender Kampf zwischen Wolgast und Güstrow.

Gegen Mittag machten wir uns auf, um die Wolgaster Sehenswüdigkeiten zu besichtigen und uns zu stärken

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Die Schönheiten Wolgasts

Die Schönheiten Wolgasts

Wir lernten, dass es sich bei einem Postel um ein Hostel handelt, dass eine Vergangenheit als Postamt hinter sich hat. Nach einigen gymnastischen Übungen, einschließlich der Erklimmung eines Gartentores, kehrten wir zum Spiellokal zurück und erfuhren, dass sich Wolgast nach hartem Kampf knapp mit 2,5-1,5 gegen Güstrow durchgesetzt hatte.

Gegen 14:30 Uhr startete dann das Finale. Pokalmonster Willi spielte mit weiß am 3. Brett gegen Volker Schubert und ließ seiner Ankündigung, dass wir ihn einsetzen sollten, wenn wir den Pokal gewinnen möchten, Taten folgen. In einer Englischen Partie mit frühem Damentausch auf b6 setzte er sich als erter durch.

Max spielte am zweiten Brett mit weiß gegen das Wolgaster Talent Jannis Lange. Dieser wählte im Katalanen einen etwas passiven, jedoch soliden Aufbau mit c6.

-- -> Bild ruediger_max.jpg -- Unterschrift: Hinten links: Rüdiger, vorne links: Max


Hinten links: Rüdiger, vorne links: Max

Max fand nicht die stärksten Züge und nach dem Abtausch zweier Leichtfiguren, sowie aller Türme entstand eine Stellung, die leicht angenehmer für Schwarz, jedoch keinesfalls kritisch wirkte. Max Gegner akzeptierte seine Remis-Offerte, sodass wir zwischenzeitlich mit 1,5-0,5 in Führung lagen.

Nick spielte am vierten Brett mit schwarz gegen Thomas Reinke. Es entstand eine Position mit entgegengesetzten Rochaden und jeweiligem Bauernsturm gegen den feindlichen Monarchen.

Bild nick.jpg

Unterschrift: Nick, frisch rasiert


Nick, frisch rasiert

Ich habe nicht alle Wendungen dieser Partie mitbekommen. Am Ende entstand ein Endspiel mit weißem Mehrbauern und aktivem schwarzen Figurenspiel, welches den Mehrbauern kompensierte und letztendlich zur Punkteteilung führte.

Ich spielte mit schwarz am ersten Brett gegen Alexey Tarasow und startete mit einigen Fehlern im Abtausch Caro-Kann, sodass ich von Beginn an arbeiten musste. Zudem setzte mich mein Gegner mit extrem schnellem Spiel unter Druck. Nach leichten Ungenauigkeiten auf beiden Seiten entstand nach 25 Zügen eine in etwa ausgeglichene Stellung. In der Folge verpasste ich eine aktive Möglichkeit und verrechnete mich in fast allen Varianten. Konsequenter Weise verschlechterte sich meine Position drastisch und meine Bedenkzeit ging zur Neige. Mit den letzten Sekunden fand ich kurz vor der Zeitkontrolle, unter angebotenem Turmopfer, Gegenspiel gegen den weißen König. Die Aktivität reichte am Ende und die Partie verflachte in wenigen Zügen zu einem Endspiel mit mit ungleichfarbigen Läufern: Remis und Pokalgewinn standen fest!

Bild pokal_siegerehrung.jpg

Siegerehrung

In dieser Saison reichten uns Dank Losglück zwei umkämpfte, aber verdiente Siege zum Pokal. Erwähnenswert sind auch die erfolgreichen Einsätze von Uli, Richard und Christian in der Vorrunde.

Respekt gilt unseren Finalgegner für einen hart erkämpften Halbfinalsieg, sowie eine starke Leistung im Finale, die uns alles abverlangte. Wir möchten uns außerdem bei den Wolgastlichen Ausrichtern bedanken. Die Spielbedingungen waren gut, die Versorgung mit Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken exzellent!

   Greifswalder SV - SV Motor Wolgast
 5 Kürsten,Rüdiger ½ Tarasow,Alexey 4
 1 Weber,Max       ½ Lange,Jannis 5
 7 Woll,Wilfried  1-0 Schubert,Volker 1
 2 Müller,Nick     ½ Reinke,Thomas 3
               2.5 - 1.5

oder auch

Paarung Finale

Mannschaftspokal in Neubrandenburg

2016-09-26 (RK) Als erster Termin der neuen Saison stand der Mannschaftspokal auf dem Programm. Dies war für uns etwas problematisch, da am gleichen Wochenende auch der Kaderlehrgang für den MV-Nachwuchs stattfand. Und wieso das? Ganz einfach. Alle drei Trainer, nämlich Max, Nick und Hannes sind GSV-Spieler! Diese fehlten dann beim Pokal. Doch obwohl zusätzlich auch noch Wilko und Wilfried absagten, brachten wir immer noch das DWZ-stärkste Team in Neubrandenburg an den Start. Doch der Reihe nach....

Am Vormittag lauteten zur ersten Runde die Begegnungen Motor Wolgast - Greifswalder SV II und Eintracht Neubrandenburg II - SAV Torgelow. Gut gelost, da jeweils ein starkes Team gegen einen Underdog antreten musste - leider bedeutete das für uns eine schwere Aufgabe.
Nun zur Aufstellung. Jens war kampfeslustig eingestimmt und wollte am ersten Weißbrett auf Sieg spielen - Brett 1. Helmut wollte ebenfalls mit Weiß seine taktische Stärke ausspielen - Brett 4. Ich nahm dann das vordere Schwarzbrett - Brett 2, Jethro das übrige Brett 3. Die Gegner waren in dieser Reihenfolge: Reinke, Klotzsche, Schellner, Schubert.

Helmut hatte also den stärksten Wolgaster abbekommen, der ihn auch sauber überspielte. Auch Jethro hatte schon früh einige Bauern weniger gegen seinen knapp 400 DWZ stärkeren Gegner. Diese Partien waren relativ schnell vorbei. Anders bot sich das Bild an den ersten Brettern. Jens meinte, in einer zähen Stellung mit vollem Brett leicht besser zu stehen. Bei Ralf brannte taktisch das Brett. Leider vergab Ralf die Riesenchance zum Partiegewinn und schließlich auch noch die Möglichkeit, im Turmendspiel den Ausgleich zu schaffen. Beim Bauernrennen im Turmendspiel (h+g Bauer von Weiß gegen a+b Bauer von Schwarz) fehlten dann die entscheidenden zwei Tempi, um Remis zu halten.


Rüdigers erstes Match für den GSV

Kurz vorher hatte Jens, der bei immer noch fast vollem Brett D gegen T+L gewonnen hatte, seine Partie Remis gegeben, da Ralf nicht mehr gewinnen konnte. Wir mussten also, wie im letzten Jahr, gegen Wolgast die Segel streichen.
Die andere Begegnung gewann Torgelow mit 3:1 gegen Eintracht II.

Am Nachmittag reisten dann auch die vorher spielfreien Teams GSV I und Eintracht I an. Das Los ergab die Begegnungen Neubrandenburg - Wolgast und - wieder einmal - SAV Torgelow - GSV. Während sich Wolgast etwas überraschend auch gegen Neubrandenburg durchsetzte, tobte der Kampf um den Einzug ins Halbfinale zwischen Torgelow und uns.
Wir gewannen das Match mit 3:1. Nach dem Bericht der Torgelower muss das aber seeehr glücklich gewesen sein. Mal sehen, ob noch ein Augenzeugenbericht dieser Partie dazukommt....

Am anderen Spielort setzten sich die SG Güstrow / Teterow sowie SSC Graal Müritz durch und stehen nun mit uns im Halbfinale.

Paarung Vorrunde
Paarung Zwischenrunde