Berichte von Turnieren mit Vereinsbeteiligung -- Saison 2019/2020

Auf dieser Seite werden im Laufe der Saison Berichte von Turnieren veröffentlicht, an denen Vereinsmitglieder teilgenommen haben.


LEM-Qualifikation der Jugend


Unser Team bei der Quali

2019-12-11 (RK) Am 30.11. / 1.12. fand die LEM-Quali wieder in Burg Stargard statt. Von uns nahmen sieben Spieler teil. Das waren Aram und Immanuel in der u10, Nare und Anna in der u12w, Felix in der u14 sowie Areg und Artöm in der u16. Mattis (u12), Marius, Paul, Jannis und Sophie (alle u16) sowie Jannis (u18) sind bereits vorqualifiziert. Etwas schade fand ich, dass nicht mehr unserer jungen Spieler mitgemacht haben. Frieder, Jakob und Kasi hätten die Quali sicher auch geschafft.
Die Anreise klappte (in zwei Etappen) problemlos, das Turnier war wieder perfekt vorbereitet und auch die Zimmerverteilung war hervorragend organisiert. Wir mussten jetzt nur noch gutes Schach spielen.

In der u10 wusste ich um die Stärke von Immanuel. Aber konnte er das auch in einem langen Turnier (sein erstes mit Aufschreiben) unter Beweis stellen? Ein klares Ja! Turniersieg mit 4,5/5 Punkten sowie mit Abstand höchster Buchholz ist mal eine deutliche Ansage. So einen Durchmarsch hätte ich dann doch nicht erwartet. Und Immanuel wäre noch stärker, wenn er länger überlegen würde. Große Freude machte es mir auch, Aram zuzusehen. Der jüngste Teilnehmer - er wurde wenige Tage vor Turnierbeginn sechs(!) Jahre alt, konnte im Feld der bis zu 3,5 Jahre älteren locker mithalten. Ein göttliches Bild war es schon, wie er die Partien begann: Schuhe ausziehen, auf den Stuhl klettern - ja, bei seiner Größe war es klettern! - und sich auf diesen hocken. Hinsetzen wäre nicht gegangen, weil dann die Tischplatte in Augenhöhe gewesen wäre. :-) Mit 2,5/5 Punkten belegte er unter 19 Teilnehmern Platz 10 und hätte sich fast qualifiziert.

In der u12w hatten wir zwei Mädels am Start. Nare war mit ihrer Zahl Turnierfavoritin aber auch Anna, immerhin Vizemeisterin u10 hatte durchaus Chancen, einen der zwei Qualiplätze zu ergattern. Nare gelang dies auch problemlos. Sie verlor nur eine Partie durch einen Dameeinsteller. Anna beraubte sich leider selbst ihrer Chance. Schon in der 1. Runde machte sie - klar besser stehend - remis. Sie glaubte, in akuter Zeitnot zu sein, was nicht der Fall war. In der 3. Runde verlor sie dann gegen die DWZ-Zweite und musste nun alles gewinnen. Doch wir hatten Auslosungspech. Unsere Mädels mussten gegeneinander spielen, womit klar war, dass sich nur eine qualifizieren würde. Das Match gewann Nare. Hätte Anna nicht in der 1. Runde das unglückselige Remis gemacht oder hätte sie gegen Malin gewonnen oder hätte Nare nicht in dieser einen Partie die Dame eingestellt oder hätten unsere Mädels in der letzten Runde nicht gegeneinander gespielt - Anna hätte sich wohl in jeder anderen Konstellation qualifiziert. Das ist wirklich bitter aber vielleicht auch eine Lehre, dass Schach eben auch Kampf bedeutet und nicht Remis machen.

In der u14 war klar, dass Felix es schwer haben würde, die Quali zu schaffen. Beim Training merke ich, das Felix eine Menge dazugelernt hat. Auch die Partien zeigen das. Aber eben auch immer wieder diese "Schusselfehler", wie in Runde 4, wo er die Partie - glatt auf Sieg stehend - einzügig einstellte. Schade. Mit etwas mehr Ehrgeiz wäre da mehr drin.

In der u16 hoffte ich natürlich darauf, dass Areg als DWZ-Leader die Quali schafft. Artöm musste schon den "großen Artöm" rausholen, um das zu schaffen. Bei Artöm sind die Leistungsschwankungen exorbitant - von einer glatten 1000 bis zur 1700 bringt er alles aufs Brett. Bei Areg ging schon in der 1. Runde alles schief, er verlor. Nach zwei Pflichtsiegen hatte er noch zwei starke Gegner vor sich, gegen die er beide verlor. Artöm begann mit einem starken Remis gerade gegen die "Schwächeren" konnte er sich nicht durchsetzen und verpasste die Qualifikation.

Fazit. Nicht alle Träume reiften. Neben tollen Leistungen (Immanuel, Aram) gab es auch Schatten (Anna, Areg). Aber das Nichterreichen gesteckter Ziele sollte Ansporn für mehr Training sein. Und jeder hat die Chance, beim größten Jugendschachevent in M-V dabei zu sein - in der offenen u25.

Ergebnisse, Tabellen, Fotos


Wie wir Schach spielen wollen


Das "übliche" Siegertrio

2019-11-17 (HL) Heute fand beim SC Think Rochade HRO auf dem Schulcampus in Evershagen die Landeseinzelmeisterschaft im Blitz statt. Neben den alten GSV-Recken Ralf, Ulli, Wilfried und Hannes waren auch unsere junge Garde, bestehend aus Jannis d.Ä., Jannis d.J., Marius sowie Paul mit dabei. Ursprünglich im großen Foyer geplant mussten wir aufgrund einer Ausstellung doch in die hellen Trainingsräume umziehen. 24 Spieler fanden sich ein und dort auch Platz. Die Bedenkzeit betrug 3min + 2sec Inkrement. Gespielt wurde jeder gegen jeden, Pausen wurden keine längeren gemacht, sodass wir fix durch sein sollten. Kurz nach 10 Uhr gab Turnierleiter und Schiedsrichter Jörg Sonnenberger die 1. Runde frei.

Und wie wir mittlerweile wissen, geht es bei der Blitz-LEM nicht darum, Erster zu werden, sondern um die Frage, wer dieses Mal hinter dem zu erwartenden Schweriner Trio (bzw. dieses Mal war´s ein Quartett) Bester wird. Über den Turnierverlauf kann ich nur aus meiner Sicht schreiben: Ich hatte mit 0/2 einen schlechten Start (jaja, der Stadtkrug) konnte mich aufrappeln, nur um kurz darauf gegen Jannis d.J. zu verlieren. Vermutlich streute ich über das Turnier zu viele schnelle Remisen ein (gegen das Schweriner Quartett; aber das waren eher "draws by reputation" bzw. die Strategie der Schweriner, mich auf Abstand zu halten *zwinker, zwinker*).

Wenn ich die Kreuztabelle überfliege fallen mir die Siege von Paul über Wilfried, Ulli und Marius auf, ebenso wie der Sieg von Jannis d.J. über WW (und natürlich auch über mich). Am Ende gewinnt Sebastian Kesten mit 20,5/23 vor Hendrik Reichmann (20,5 schlechtere Zweitwertung) und Schulle (18) sowie Wolfgang Westphal (17,5). Die im Text aufgeworfene Frage fiel zu Gunsten von Wilfried aus, dicht gefolgt von Ulli und Marius. Desweiteren ist aus Greifswalder Sicht das sehr gute Abschneiden von Paul und Jannis d.J. hervorzuheben.

Dank der hervorragenden Organisation und Durchführung von Robert Jänsch und Jörg stoben kurz nach drei alle Schachspieler auseinander. Auf´s nächste Jahr und die Frage: Wer wird bester Nicht-SF´ler? Vielleicht Du?

Alle Ergebnisse findet man auf der Homepage vom Ergebnisdienst.

  • Nachtrag HL:

Zwei kuriose Sachen sind mir beim Betrachten der Tabelle noch aufgefallen: Alle Teilnehmer kamen entweder von SF Schwerin, Greifswalder SV oder einem Rostocker Verein (Platz 24 mal ausgeschlossen); als ob MV nicht mehr Vereine hätte und dann vergleiche der aufmerksame Betrachter die Punktzahl zwischen Platz 11 und 12...



Alle Greifswalder Teilnehmer

XXVIII. Torgelower Nachwuchsopen

2019-11-20 (RK) Am 9.11. fand das alljährliche Torgelower Nachwuchsopen statt. Wie immer waren wir auch dieses Jahr am Start. Gleich sechs unserer kleinen Recken meldeten sich für das Turnier an. Außerdem war auch mal wieder der SV Gryps vertreten. Diese starteten mit zwei Mädels und einem kleinen Bruder.

Im u10 - Turnier starteten Frieder, Immanuel, Jakob, Benjamin, Kasimir und der vereinslose Leo, der sogar noch u8 ist. Im Vorjahr schaffte Frieder ja eine Riesenüberraschung mit Platz 5, doch dieses Jahr war das Turnier deutlich größer und auch stärker besetzt. Dieses Jahr holte Frieder 4 Punkte und belegte damit Platz 15 - immerhin punkt- und wertungsgleich mit der aktuellen Landesmeisterin u10. Ebenfalls 4 Punkte holte Immanuel, der ein superstarkes Turnier hinlegte. Viermal hintereinander gewann er. Dann ließen Kraft und Konzentration bei seinem ersten Turnier vielleicht ein wenig nach. Er bekam jetzt auch die stärksten Gegner und belegte in der Endabrechnung Platz 11 und hatte die mit Abstand höchste Buchholz aller Teilnehmer. Jakob, Benjamin und Kasimir holten - genauso wie u8-Nachwuchstalent Leo - jeweils 3 Punkte.

Im u16 Turnier hatte Julius es sehr schwer, auch seine Aufregung machte ihm zu schaffen, daher blieb nur, reichlich Erfahrung für die nächsten Kämpfe zu sammeln. Die Grypser Mädels Lena und Emma zeigten einmal mehr ihr Talent und gewannen Pokale als bestes Mädchen u12 und "bester Junge" u12 - denn kein Junge war in der u12 Wertung besser als sie.

Das Turnier wurde wieder einmal hervorragend organisiert und durchgeführt. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr....

Ergebnisse, Tabellen, Fotos


Großer Erfolg in Magdeburg

2019-10-22 (UR) Jannis, Jannis, Hannes und Ulli spielten das Magdeburger Open, fast möchte man sagen traditionell, da Hannes und Ulli schon öfter dabei waren und Jannis d.Ä. letztes Jahr auch schon. Letzterer hatte mit der DLM eine Scharte auszuwetzen und das gelang ihm mit Bravour. Gewohnt kampfstark konnte er die meisten Gegner in langen Partien niederringen. Ungeschlagen und 5,5/7 bedeuteten am Ende Platz 4 mit einer Eloperformance von 2202. Jannis d.J. wurde nach einem starken Remis gegen FM Tischer (ELO 2311) in Runde 3 durch zwei Niederlagen in den beiden Folgerunden unsanft gestoppt, wobei besonders die Niederlage in Runde 5 sehr unglücklich zustande kam. Danach war nur noch Schadensbegrenzung möglich, was mit 2 Siegen auch gelang. Insgesamt ein ordentliches Ergebnis dafür, dass es nicht gut gelaufen ist. Ulli versuchte sich im Effizienzmodus durch das Turnier zu schleichen und hätte er seine Gewinnstellung in der letzten Runde gewonnen, hätte das auch geklappt und er wäre 10. geworden. Hat er aber nicht, am Ende ungeschlagen Platz 22, keine Katastrophe aber auch kein Grund zu feiern. Hannes gab als Nummer 4 der Setzliste schon in der 1.Runde ein Remis ab und immer, wenn man dachte, dass es jetzt besser wird, verlor er eine Weißpartie. Am Ende punktgleich mit Ulli 17., aber eher ein Turnier zum Vergessen.

Die Bedingungen waren gut wie immer, das zeitgleich stattfindende IM-Turnier störte nicht (andersherum störte aber wohl das Open das IM-Turnier), etwas ärgerlich war allerdings, dass von der Beendigung der letzten Partie im Open bis zur Siegerehrung gefühlt 2 Stunden vergingen. Jannis und Jannis mussten auch abseits des Turniers Härte zeigen, es gab Ulli‘s gefürchtetes Chilli, aber beide haben überlebt.

Turnierseite mit Foto von Jannis...


DLM in Würzburg

2019-10-16 (MW) Vor knapp zwei Wochen fand im schönen Würzburg die Deutsche Ländermeisterschaft der Schachjugenden statt. Das Format der DLM ist so einfach wie interessant: Jedes Bundesland entsendet eine 8er-Mannschaft, die aus je einem Spieler der Altersklassen U20, U18, U16, U14, U12, U20w, U16w und U12w besteht. Mecklenburg-Vorpommern ist Dauergast bei dieser Veranstaltung und so war es selbstverständlich, dass wir auch in diesem Jahr wieder dabei waren. Verstärkt wurde die MV-Truppe durch Marius, Jannis d.Ä. und Sophie - der GSV stellte damit das größte Kontingent.
Genauso traditionell wie die Teilnahme einer MV-Mannschaft ist leider auch deren Kampf um den vorletzten Platz und von diesem Standpunkt aus lief das Turnier doch recht gut für uns. Nach sieben Runden stand bei 20 teilnehmenden Mannschaften (Richtig gelesen: 20. Und nein: Mallorca war nicht dabei.) ein 17. Platz zu Buche.

Warum aber ein Bericht über das leicht überdurchschnittliche Abschneiden der MV-Truppe auf der GSV-Seite? Ganz einfach: Weil zwei unserer Jugendspieler ein Hammerturnier hinlegten: Marius holte am ersten Brett 4/7 und damit das zweitbeste Ergebnis für MV am ersten Brett überhaupt (Spitze bleiben Sebastian Kestens 3,5/5 aus dem Jahr 2009). Selbst für jemanden, der wie ich Marius' Zähigkeit kennt, ist die Art, wie er vier (!) 23er und 24er fast problemlos neutralisierte, einfach erstaunlich.
Wenn überhaupt wird das nur durch Sophies Ergebnis getoppt, die an Brett 7 unglaublich souverän durchs Turnier pflügte und dabei 5,5/7 (auch das ist historisch das zweitbeste Brettergebnis für MV) gegen Gegnerschaft zwischen 1500 und 1800 einsammelte.
Jannis erwischte ein eher gebrauchtes Turnier. Seinen einzigen schwächer dotierten Gegner konnte er zwar besiegen. Gegen die 22er und 23er, die ihm in den übrigen Runden vorgesetzt wurden, ging aber meist schon zu früh irgendetwas schief, um noch echten Widerstand aufbauen zu können. 1,5/7 sind aber auch keine Katastrophe und (Spoiler!) diese Scharte konnte er nur wenige Tage später in Magdeburg wieder auswetzen.

Abschließend noch ein paar Worte zur Turnierorganisation (aka der obligatorische Nörgelteil): Bei einem so traumhaften Spielort (zwischen Weinbergen, in der Nähe der Würzburger Mainbrücken und im Schatten einer gut erhaltenen Burg) ist es absolut verständlich, dass die Organisatoren zwei spielfreie Nachmittage einplanen. Wenn das aber zu Problemen mit der Rückfahrt führt, weil die letzte Runde theoretisch bis weit nach 13 Uhr dauern kann (von einer Siegerehrung mal ganz abgesehen), wirkt das einfach nicht gut durchdacht. Dank gilt unseren Letztrundengegnern, Baden I, die einer Vorverlegung der Runde zustimmten und uns dann so schnell besiegten, dass wir es noch entspannt zum Bahnhof schafften. Dort erwartete uns dann die nächste Prüfung durch einen anderen starken Schachspieler – oder vielmehr durch das von ihm geführte Transportunternehmen –, aber das ist eine Geschichte für einen anderen Bericht...


GSV rockt den Rügenpokal


Vierfachsieg für den GSV

2019-10-13 (RK) Wie üblich stand der Rügenpokal, der alljährlich im September stattfindet, imTurnierkalender. In diesem Jahr sogar mit einem Teilnehmerrekord von 58 Spielern. Und das Turnier war auch stark besetzt für vorpommersche Verhältnisse. Der Grund dafür war, dass unser Jugendbundesligaspiel abgesagt wurde, so dass sich kurzfristig vier der sechs Spieler mit dem Betreuer / Trainer Ulli anmeldeten um Wilfried Konkurrenz zu machen. Mit 9 von 20 Teilnehmern im A-Turnier stellten wir fast die Hälfte der Teilnehmer. In der B-Gruppe waren noch einmal 5 Spieler von uns am Start.

Das Teilnehmerfeld führten Ulli, Marius, Wilfried und Jannes L. an, die in dieser Reihenfolge die Plätze 1-4 belegten. Ulli und Marius gewannen je drei mal, spielten gegeneinander remis und Ulli machte gegen Wilfried ein Salonremis, während Marius gegen Sascha Knoop nicht über eine Punkteteilung hinauskam. Wilfried und Jannis machten beide 3,5 Punkte, hatten auch die gleiche Buchholz wobei Wilfried nach SoBerg. knapp vorne lag. Ich selbst machte 2/5 Punkte, womit ich als Setzranglistenvorletzter gut leben konnte.

Im B-Turnier musste sich Gerhard erst in der letzten Runde dem Lokalmatador Dietrich Klingenberg, der damit mit 4,5 Punkten das Turnier gewann, geschlagen geben und belegte mit 3/5 Punkten den Bronzeplatz. Auffällig war das Ergebnis von Mattis, der leicht angeschlagen ins Rennen ging. In der letzten Runde hielt er in einer wüsten Partie gegen Marko und seinen gefürchteten Harakiri-Stil gegen. Nach angenommenen Figurenopfer und Rückgabe viele Züge später kam er ins ausgeglichene Endspiel und zog hier Marko einfach über den Tisch. Das war eine Klasseleistung.

Wie üblich war das Turnier von Wolfgang Jepp wieder mustergültig organisiert. Es hat wieder Spaß gemacht und irgendwie gehört für mich das Flachsen mit Schachspielern anderer Vereine auf dem sonnenüberfluteten Schulhof zur "richtigen Saisonvorbereitung" dazu.

Die Ergebnisse, Tabellenstände etc. findet ihr auf der Homepage des LSV M-V.


Unsere U16 wächst über sich hinaus

2019-09-01 (JoM) Auch in der Schlussrunde erzielt Greifswald mit einem 2:2 gegen die höher bewerteten Gegner aus Kiel ein starkes Ergebnis. Erste Details von der Norddeutschen Vereinsmeisterschaft U 16 gibt es auf der Turnierseite.


Schach in Gägelow

2019-09-01 (JoM) Wilfried und Richard sammeln bis zur heutigen Schlussrunde einen Großteil der Punkte für MV1 in der dsenmm/50.


Gold für Ulli

2019-08-23 (JoM) Augenzeugen sind rar, in Zeiten, in denen jede Vereinshomepage um Exklusivberichte konkurriert. Da macht die Kreiseinzelmeisterschaft keine Ausnahme. Vielleicht möchte er diese Saison einfach nur die Figuren sprechen lassen. So steigt U.R. nach getanem Werk in seinen Privatjet Richtung Dettmansdorf.


Augenzeugenberichte...

2019-08-12 (MW) Da fährt man nach dreijähriger Abstinenz wieder einmal zu seinem Lieblingsopen an der Ostsee und siehe da: Zwei Drittel der Greifswalder Jugendbundesligamannschaft sind ebenfalls gelistet. Eigentlich kein Wunder - schließlich ist das Rostocker Open nicht nur eines der größten des Landes, sondern auch traditionell recht stark besetzt. In diesem Jahr besteht die Favoritendecke aber nur aus zwei Spielern: GM Rene Stern aus Berlin und mein ehemaliger Mannschaftskollege IM Marcin Szelag werden den Turniersieg wohl aller Wahrscheinlichkeit unter sich ausmachen. Um eine möglichst hohe Platzierung zu erreichen, gilt es also, ihnen standzuhalten oder sie durch eine geschickt platzierte Niederlage zu umgehen. Um es vorwegzunehmen: Marius, Jannis d.Ä. und mir wird beides nicht gelingen.


Gleich geht's bei den Jungs zur Sache....

Als Erstes trifft es Marius und Jannis d.Ä., die so unvorsichtig waren, mit 3/3 zu starten. Mit meinen erschummelten 2,5/3 kann ich die Geschehnisse an ihren Brettern aus sicherer Entfernung beobachten: Während Jannis mit Schwarz chancenlos gegen René ist, hält Marius lange Zeit mit Marcin mit, ehe die Stellung kippt. Sein verlorenes Turmendspiel kann er nach einem üblen Fingerfehler des polnischen IM aber ziemlich glücklich remisieren. Zur Belohnung darf er seinerseits in Runde 5 mit Schwarz gegen René ran.

Jannis d.J. und unser Neuzugang Paul Kallweit starten mit 2/3 und halten sich in den nächsten Runden im erweiterten Spitzenfeld. Zwar habe ich nicht alle ihre Partien verfolgen können, doch die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Beide halten mit Gegnern um die 2000 mit, sammeln jeweils einen Skalp und beenden das Turnier mit guten 4/7. Marius und Jannis d.Ä. müssen sich nach weiteren teils ärgerlichen Niederlagen aus der Spitzengruppe verabschieden und landen mit 4,5/7 auf den Plätzen 10 und 11. Angesichts ihrer starken Gegnerschaft ordentliche Ergebnisse, aber da war noch mehr drin.

Mir gelingt es dagegen zunächst gut, den Favoriten aus dem Weg zu gehen. Mit 5/6 trifft es mich dann aber doch: In der Schlussrunde muss ich gegen René ran – mit (ihr ahnt es schon) Schwarz. Meine Freude darüber, um den Turniersieg spielen zu dürfen, weicht allerdings ziemlich schnell der Erkenntnis, an diesem Tag keine Chance gegen den Berliner Großmeister zu haben. René sichert sich so mit 6,5/7 den Turniersieg und verweist mich auf Platz 5. Die Überraschung des Turniers war aber (jedenfalls für mich) der Hamburger Jugendspieler Michael Kotyk, der gegen René, Marcin und mich remisierte und mit 5,5/7 einen überragenden zweiten Platz belegte.

Aus Greifswalder Sicht verlief das Rostocker Open also insgesamt recht erfolgreich. Alle konnten Spielpraxis sammeln und der eine oder andere besserte vor Saisonbeginn seine Wertzahl noch ein wenig auf. Abschließend noch der Dank an meine ehemaligen Vereinskollegen für die tolle Organisation des Turniers und an den Schiedsrichter für die souveräne Leitung.


Erfahrung kann sich dieses Mal noch durchsetzen

2019-07-20 (UR)

Jannis kombiniert mit Weiß gegen Max
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Vom 12.-15. Juli zeigten unsere Talente Marius Fromm, Jannis Lange und Jannis Troyke ihre Fortschritte in einem vereinsinternen Turnier gegen unsere 3 Oberligaspieler Max, Malte und Ulli. Sie spielten in 6 Runden gegen jeden Erwachsenen einmal mit Weiß und Schwarz. Es wurde für die 3 Jungs das erwartet schwere Turnier, selbst Ulli machte ganz gegen seine Gewohnheit (fast) keine Gefangenen. Jannis Troyke machte zwar mit 1,5/6 die wenigsten Punkte, allerdings war das mehr als das Doppelte seiner DWZ-Erwartung. Ein Plus von 31 Punkten ist der verdiente Lohn für dieses hervorragende Ergebnis und seinen Sportsgeist, bei einem Erwartungswert von 0,7/6 überhaupt anzutreten. Außerdem leitete er mit dem Zug des Turniers eine Glanzpartie ein und brachte Max seine einzige Niederlage bei. In der Diagrammstellung entkorkte Jannis 16. Sd5!?. Objektiv kann sich Schwarz bei perfekter Verteidigung wohl behaupten, aber Max gelang es nicht, die enormen praktischen Probleme am Brett zu lösen.

Marius und Jannis Lange erzielten je 2/6, was knapp unter ihrer Erwartung lag. Die Bäume wachsen eben nicht in den Himmel, aber sie werden dieses Turnier als Ansporn für ihre weitere Arbeit nehmen und konnten auch viele Anregungen für diese Arbeit mitnehmen. Die gesammelten Erfahrungen in Partien gegen stärkere Gegner werden allen Dreien in ihrer weiteren Entwicklung helfen. Max erreichte mit 5/6 das beste Ergebnis der Oberligaspieler, Ulli erzielte 4,5/6, Malte 3/6. Es hat allen Spaß gemacht und so wird es nicht das letzte Turnier dieser Art gewesen sein.


Sommerliches Elefantenrennen der GSV- Giganten mit Fotofinish

2019-07-08 (JoM) 2019-07-08 (JoM) Ein kämpferischer Ulli, der seinen Schüler besiegt. Ein zäher Jannis, der im Turmendspiel der Könner (Fritz fand keine einzige Verbesserung aber ich stand daneben, so haben sie wirklich gespielt...) gegen die Nummer drei des Turniers bei flambiertem Brett bis zum Blättchenfall- Entscheid zurückschlägt. Das alles und noch viel mehr ist hier zu bestaunen.


Sonstige Turniere anderer Saisons