Berichte von Turnieren mit Vereinsbeteiligung -- Saison 2018/2019

Auf dieser Seite werden im Laufe der Saison Berichte von Turnieren veröffentlicht, an denen Vereinsmitglieder teilgenommen haben.

18. Offene Seniorenmeisterschaft M-V

2018-12-04 (JoM)Aktuell spielen Richard, Ernst und Gerhard in der bundesweit Senioren offenstehenden Version der Landesmeisterschaft. Offen, soweit man eine der begehrten Startberechtigungen rechtzeitig ergattert. Das Feld umfasst 184 Teilnehmer. Darunter: sechs Fidemeister und ein Internationaler Meister. Nach der siebten von neun Runden spielen Ernst und Gerhard ungefähr im Erwartungshorizont. Richard steigert sich vom gesetzten Platz 32 auf Platz 19 in der aktuellen Rangliste. Mit nur 0,5 Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze kann er noch weit vorne mitmischen.
2018-12-06 (JoM) 2,5 der möglichen 3 Punkte unserer Protagonisten sind am Nikolaustag morgens auf der Veranstalterseite für die gestrige achte Runde zu bestaunen. Somit spielt die gesamte Greifswalder Auswahl derzeit ein sehr gutes Turnier.

Alle Turnierinfos, wie Teilnehmerlisten, Ergebnisse und Tabellen sowie Turnierbulletin usw. findet man auf der Homepage des LSV MV.


LEM-Qualifikation

2018-12-06 (RK)Fünf unserer Spieler machten in diesem Jahr die LEM-Qualifikation mit. Das waren Anna in der u10w, Karl in der u12 sowie Artöm, Felix und Vincent in der u14. Bei Anna und Artöm war ich mir ziemlich sicher, dass sie diese Hürde packen. Karl, der gute Trainingsleistungen zeigt, könnte das auch schaffen, obwohl sich gerade in der u12 viele gleichstarke Kinder um die nur 3 Qualifikationsplätze rangeln. In der u14 hatten Felix und Vincent (beide jüngerer Jahrgang) nur Außenseiterchancen.
Mit Spielern wie Theodor, Frieder und Hannes, die aus verschiedenen Gründen nicht konnten, hätten wir weitere heiße Eisen im Feuer gehabt. Jannis, Jannis, Marius, Sophie und Mattis sind wegen ihrer letztjährigen Leistungen sowieso schon vorberechtigt. Die Anreise am Freitag klappte vorzüglich, jeder bekam die Zimmer so, wie erhofft. Das Abendbrot war bereitet. Am nächsten Morgen wurden die Teilnehmerlisten beäugt. Hoffnung keimte in der u14 auf, da 5 Qualiplätze an nur 7 Jungs vergeben wurden. Vielleicht schaffen Felix oder Vincent das doch?


Blick in den Turniersaal.

Runde 1: Anna hat spielfrei (nur 5 Teilnehmer in der u10w). Karl hat keine Probleme mit seinem Gegner. Felix und Vincent verlieren gegen deutlich höher geratete Gegner und Artöm bekommt glücklich ein Remis, denn der Gegner ließ mehrfach Taktik aus und hatte zum Schluss ein gewonnenes Turmendspiel auf dem Brett.
Runde 2: Anna siegt schnell und problemlos. Karl macht ein Kurzremis (10 Züge) gegen die Nr. 2 der Rangliste. Felix hat ein Freilos, Vincent verliert gegen den DWZ-Leader des u14-Turnieres und Artöm übersieht nach einer wirklich starken Partie Matt in eins, womit er sich für diesen Auftritt leider nicht belohnen konnte.
Runde 3: Anna steht gegen das zweitbeste Mädchen des Turnieres nach verkorkster Eröffnung (Figureneinsteller) gut 10 Züge lang auf Verlust, wird aber ab dem 20. Zug besser, während die Gegnerin abbaut. Erneuter Sieg. Karl steht gegen die innerstädtische Konkurrenz nach unorthodoxer Eröffnung einen Zug lang auf Verlust. Sein Gegner übersieht das nicht einfach zu entdeckende Motiv und nimmt "nur" einen Bauern. Dann kann Karl sich konsolidieren und überspielt seinen Gegner. Vincent hat das Freilos bekommen, Artöm gewinnt mühelos aber m. E. zu lässig und Felix konnte gegen den DWZ-Leader ebenfalls nichts ausrichten.
Runde 4: Anna hat in einer unterhaltsamen Partie keine Probleme und siegt weiter. Karl hatte ich auf Russisch vorbereitet, was auch aufs Brett kam. Doch eine übersehene Fesselung kostete eine Figur. Karl hatte allerdings Glück, er konnte ein vernichtendes Doppelschach anbringen und Matt setzen. Damit hat er gegen die Nummern 1-3 der Setzrangliste gespielt, 2,5 Punkte daraus geholt und steht verdient auf Platz 1. In der u14 erwischt Artöm das Freilos (was ja 5 der 7 Spieler bekommen), Felix spielt gegen Vincent, der ihn an den Rand der Niederlage bringt aber mehrfach den taktischen Totschlag auslässt ("Gefesselte Figuren sind schlechte Verteidiger!") und tragischerweise ein Matt in eins übersieht.
Runde 5: Anna siegt erneut locker und hat damit 100% geholt! Tragisch dagegen Karl. Er weicht geringfügig von der vorbereiteten Variante ab, lässt sich durch eine Fesselung eine Figur abnehmen und schafft es nicht mehr ins Spiel. Damit liegt er punkt- und buchholzwertungsgleich auf Platz 3, die geringfügig bessere Drittwertung entscheidet jedoch für den Jasmunder. Artöm gewinnt gegen Felix, der hier aber eine sehr starke Partie zeigt. Warum nicht immer so, Felix? Letztlich setzt sich aber Artöm doch noch taktisch im Endspiel durch. Vincent kann um seine letzte Chance zur LEM kämpfen, steht gegen den direkten Konkurrenten aus Stralsund lange auf Gewinn (auch nachdem er die gewonnene Figur einfach wieder stehen lässt) verliert aber irgendwann den Faden und verliert noch. Das ist bitter, denn mit diesem Ergebnis schiebt der Stralsunder sich mit einem halben Buchholzpunkt mehr tatsächlich noch an Felix vorbei.

Fazit: Spaß hat es allen gemacht. Die positive Überraschung war Anna, der man langsam anmerkt, dass sie mehr Wettkampfpartien gespielt hat. Auch Karl spielte stark, dass es vielleicht gaaanz knapp nicht zur LEM gereicht hat (eine Chance gibt es noch) ist natürlich schade. Zu Artöm fällt mir ein: "Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss." Quali locker geschafft, DWZ bestätigt. Nicht weniger aber auch nicht mehr. (Und er kann mehr.) Für Felix und Vincent war - auch wegen der laxen Trainingseinstellung - kaum mehr drin.

Updatet 2018-12-14 (RK) Da es keine Freiplatzanträge in der AK u12 gab, ist Karl einer der beiden Nachrücker und darf auch zur LEM nach Malchow.


27. Nachwuchsopen in Torgelow: Greifswalder Junioren glänzen

2018-11-22 (RK)Am letzten Wochenende war für unseren Verein "schachfrei", was offizielle Meisterschaften anging. Zeit, Torgelow zu besuchen, die zum 27. Mal ihr Internationales Nachwuchsopen ausrichteten. Diesmal waren vier unserer Nachwuchsspieler dabei, traditionell die Jüngeren. Das waren die erfahrenen Theodor und Frieder, Jakob, der auch schon Turnierluft schnupperte und erstmals Kasimir, der beim vorletzten Training erstmals mit Uhr spielte.
Gespielt wurde in der AK u10 und er AK u16. Innerhalb der Turniere wurden auch die Sieger der anderen AK's geehrt. Unsere Spieler nahmen ausnahmslos bei den Kleinen teil. Insgesamt waren 46 Spieler dabei (in der AK u10 waren es 27), ca. die Hälfte davon aus Polen. Gespielt wurde dieses Jahr mal wieder im schönen großen Ueckersaal des Rathauses.


Der GSV beim warmspielen...

Ich war gespannt, wie unsere Jungs sich schlagen würden, denn die polnischen Spieler waren zum Teil deutlich höher geratet. Das Turnier lief für uns aber besser, als ich gehofft hatte. Zur 7. Runde saßen Frieder und Theo (in dieser Reihenfolge!) an den Brettern 1 und 2. Frieder konnte mit einem Sieg sogar Turniersieger werden. Leider verlor er, nachdem er schon eine Qualität gewonnen hatte. Theodor dagegen gewann. Er konnte damit auf Platz 4 klettern und sich damit ganz knapp vor seinem kleinen Bruder (Platz 5) kämpfen. Für Frieder gab es noch eine schöne Überraschung. Als zweitbester u8-Spieler gewann er trotzdem den u8-Pokal, weil der beste u8-Spieler, Jakub Lewek aus Szszecin, das Gesamtturnier und damit den u10-Pokal gewann.
Jakob wird immer routinierter und landete mit 4/7 Punkten auf Platz 13. Bei ihm sind große Fortschritte sichtbar. Und Kasimir? Vor Turnierbeginn meinte ich zur Mutti: "Er sollte nur mitkommen, wenn er verkraften kann, dass er alles verliert." Doch da war ich zu pessimistisch. Gleich das erste Spiel gewann er. Es folgte eine Durststrecke, auch der mangelnden Turniererfahrung geschuldet (viel zu schnell gespielt). Nach einem Freilos in Runde 6 konnte er in der letzten Partie seine Gegnerin noch einmal überspielen - aber leider stand nach Extraktion der letzten gegnerischen Figur zufällig auch ein Patt auf dem Brett. Immerhin, 2,5 Punkte bedeuteten Platz 23 im allerersten Turnier. Und ich bin mir sicher, dass Kasimir schnell lernt....

Nach einem laaangen Tag waren wir dann gegen 19 Uhr urkundenbepackt wieder in Greifswald. Das Turnier war wie immer hervorragend organisiert. Eigentlich schade, dass so wenig Nachwuchsspieler - ich denke an Gryps oder Neubrandenburg - den Weg dahin finden. Naja, vielleicht nächstes Jahr. Ich kann das Turnier jedenfalls sehr empfehlen.

Alle Turnierinfos, wie Teilnehmerlisten, Ergebnisse und Tabellen sowie viele, viele Fotos findet man auf der Homepage des SAV Torgelow.


Greifswalder in Sachsen- Anhalt: "ein starkes Stück in der Ottonengruppe" sowie "acht auf einen Streich"

2018-10-17 (Jom) Die Ottonen waren ein geschichtsprägendes Adelsgeschlecht um das 10. Jh. in Sachsen. Heute trägt die Gruppe 1 im Magdeburger Open den Namen Ottonengruppe. Hannes, Ulli und Jannis L waren am Start. Alle erfolgreich: Insbesondere Jannis, welcher in einem starken Feld 4,5 aus 7 sowie eine Turnierperformance von 2100 DWZ erzielte. Näheres unter: https://magdeburger-open.com/2018/2018_rangliste_a.html. Auch Wilfried war im gleichen Bundesland aktiv: In Werningerode, am Harz, wo er in der Spitzengruppe landete und sich - gemessen an seiner DWZ- Kurve - das achte Mal in Folge steigerte. Siehe Gruppe 2 unter https://www.deutschlandcup.org


Deutsche Ländermeisterschaft mit GSV-Beteiligung

Neuigkeiten bietet auch folgende Turnierseite: https://www.deutsche-schachjugend.de/2018/dlm/

/Bericht Anfang

Huiiiiiiiii und Uiuiui

/Bericht Ende

(HL)

????? (RiV)

2018-10-08 (MW) Obwohl HL's ausführlichem Bericht eigentlich nichts hinzuzufügen ist, noch ein paar Worte zu unseren beiden Greifswaldern: Marius erwischt ein gutes Turnier und kann vielen seiner stärkeren Gegner einen halben Punkt abluchsen. Dabei verteidigt er teils deutlich schechtere Stellungen sehr zäh. Sein sehenswerter Sieg in Runde 6 lässt Erinnerungen an die Schachromantik aufkommen.
Jannis verrechnet sich dagegen zu oft und lässt so viele halbe und ganze Punkte liegen. Der hohe Gegnerschnitt an Brett 3 relativiert das allerdings ein wenig. Dass er es deutlich besser kann, zeigen etwa Jannis' 6/7 bei der letztjährigen DLM.


Wilfried und Sophie gewinnen den Rügenpokal

2018-09-24 (RK)Am vergangenen Wochenende fand der Rügenpokal statt. Gleich neun Spieler nutzten "die letzte Chance vor Ligabeginn", das Schubsen der Figuren im scharfen Schuss zu erproben. In der A-Gruppe waren die stärksten Spieler aus unserem Verein, die Frage war, wer den Pokal gewinnt. Die B-Gruppe dagegen war extrem ausgeglichen besetzt - die Nr. 2-15 trennten z. B. keine 100 Punkte. Mitten drin waren auch unsere drei Spieler.


Sophies 1. Turniersieg bei den Erwachsenen

Der alte und neue Rügenpokalgewinner ist Wilfried. Er spielte insgesamt das stärkste Turnier, alle anderen mussten sich irgendwann mal gegen einen "Underdog" geschlagen geben. Nach zwei Pflichtsiegen konnte Wilfried im Spitzenduell gegen unser Neumitglied Rudi gewinnen. In Runde 4 war sein Gegner Oleksi Krasov, der zuvor Marius im Zeitnotduell bezwang und dann auch noch überraschend Ulli besiegte. Das Duell endete Unentschieden. Mit einem weiteren Remis in Runde 5 hatte Wilfried 4/5 Punkte erreicht. Das schaffte außer ihm nur noch Thomas Wenzel (SK Oschersleben). Dritter wurde Oleksi, punktgleich mit Marius.

In der B-Gruppe zeigte Sophie, was Turniererfahrung ausmacht. In den ersten drei Runden gewann sie jeweils in der längsten laufenden Partie wegen Zeitüberschreitung des Gegners. In Runde 4 stand sie m. E. auch schon mit einem Mehrbauern auf Gewinn, weigerte sich jedoch beharrlich, ihre letzte Leichtfigur zu entwickeln und ließ einen fast durchschlagenden Königsangriff zu. Die Wilde Partie endete Unentschieden. In er letzten Runde kam es zum Spitzenduell mit ihrem neuen Mannschaftsleiter Marko - den sie nach allen Regeln der Kunst zerlegte. :-)

Das Turnier war wie immer gut organisiert. Es hat auch immer noch den Charme eines kleinen "Volkssportturnieres", obwohl immerhin 59 Teilnehmer verzeichnet wurden und fast die Hälfte der A-Gruppe mit einer DWZ > 1900 aufwartete.

Alle weiteren Infos findet man auf der Turnierseite des LSV MV.


NVM in Magdeburg

Tag 1: Die neuen Leiden des W. - 2018-09-07 (MW) Unsere U14-Mannschaft, das sind Marius, Jannis, Sophie und Mattis, spielt gerade die NVM in Magdeburg. Die Vorzeichen sind eigentlich gut. An 8 gesetzt, allerdings mit zwei ersten Brettern, die sich in dem von Hamburg und Berlin dominierten Teilnehmerfeld nicht zu verstecken brauchen, starten wir in die erste Runde gegen Neumünster. Der Außenseiter aus Schleswig-Holstein wartet mit drei 1500ern und einer 900 auf - das sollte doch schaffbar sein. Einzig um Sophie und Mattis mache ich mir Sorgen: Mattis wird es wegen des gewaltigen Altersunterschieds schon aus psychologischen Gründen in keiner Partie einfach haben und Sophie ist zumindest nominell nicht besser als ihr Gegner. Marius Partie startet mit einem Symmetrieengländer, in dem der Gegner das Läuferpaar herschenkt - da sollte nichts anbrennen. Bei Jannis brennt das Brett - sieht komisch aus, aber wer weiß... Bei Sophie passiert ebenfalls wenig; Mattis steht ausgangs der Eröffnung gut, misshandelt dann aber die Stellung. Sein Remisangebot wird erwartungsgemäß abgelehnt - jetzt muss er kämpfen. Derweil verschlechtert sich Jannis' Stellung zusehends und Sophie stellt die Qualle ein. Prognose 1-3 gegen uns.
Mattis' Gegner opfert (?) die Dame. Es entsteht ein Endspiel mit Dame gegen Turm und zwei Figuren, von denen eine aber alsbald das Brett verlässt: Mattis steht auf Gewinn! Die Freude währt indes nur kurz, weil der Gegner einen gefährlichen Freibauern bildet und Mattis Dauerschach geben muss. Derweil hat Jannis ein Endspiel mit Damen, ungleichfarbigen Läufern, offenen Königen und einem (inaktiven) Mehrturm erreicht und Sophies Gegner hat seinen Damenflügel eingestellt - Prognose: 3,5-0,5 für uns.
Um es kurz zu machen: Mattis gibt ein falsches Schach und kann den gegnerischen Freibauern nicht mehr stoppen. Jannis läuft erst ins Dauerschach und dann ins matt - 2-2!
Nachmittags verlaufen die Partien nachvollziehbarer: Marius präpariert seine Gegnerin aus und steht ausgangs der Eröffnung auf Sieg. Jannis opfert, sein Gegner opfert, Chaos, Minusfigur. Bei Sophie Abtauschfranzösisch: remis. Mattis geht in der Eröffnung unter. Beim Stand von 1,5-1,5 verdirbt Jannis' Gegner in komplizierter Lage seine Stellung und muss Dauerschach geben: 2-2!

Tag 2: Die Verwandlung - 2018-09-08 (MW) Wir spielen gegen Königsspringer Hamburg. Die Ausgangslage lautet wie so oft: An 1 und 2 sind wir Favorit, an 3 und 4 eher die Gegner. Der Kampf verläuft denn auch ziemlich normal. Jannis überspielt seinen Gegner in einer Alapin-Nebenvariante. Marius läuft in eine Vorbereitung. Nach 10 Zügen hat sein Gegner 20 Minuten mehr verbraucht... Mattis spielt extrem ruhig und konzentriert. Trotzdem steht er in einer ihm unbekannten Französisch-Variante schnell schlechter und wird von seinem älteren Gegner einfach überspielt. In der Zwischenzeit kann Jannis gewinnen und auch Marius hat alle Komplikationen überstanden und kann den Punkt einfahren. Sophie verwaltet derweil ein Turmendspiel mit besserer Leichtfigur und Bauernstruktur. Was ihr Gegner nun aber an Kampfgeist zeigt, nötigt höchsten Respekt ab. Erst zwingt er Sophie in Zeitnot die Leichtfiguren zu tauschen. Das Turmendspiel sollte nun remis sein. Sophies Gegner schafft es aber immer wieder unangenehme Fragen zu stellen. Nach ungenauer Verteidigung muss Sophie in der sechsten Stunde die Segel streichen. 2-2!
Am Nachmittag spielen wir gegen Blankenese. Marius hat die schwarzen Steine in einem ruhigen Italiener. Jannis spielt sein Lieblingsgambit. Ob der Gegner wohl vorbereitet ist? So schnell wie der Hamburger die zwei Gambitbauern einsteckt, muss er doch einfach vorbereitet sein. Nach 8 Zügen läuft Jannis' Gegner in eine Eröffnungsfalle – er war nicht vorbereitet. Sophie schiebt die schwarzen Figuren in einem müden Londoner umher und Mattis... Mattis hat einen Mehrbauern in einem damenlosen Mittelspiel. Das sieht richtig gut aus für uns. Marius hat in der Zwischenzet nach passiver Behandlung des Gegners deutlichen Stellungsvorteil erlangt und Jannis hat nach drei qualvollen Stunden seinen Gegner, der in Computermanier bis zum letzten Stein erbitterten Widerstand geleistet hat, matt gesetzt. Als Marius in ein Bauernendspiel mit vier Mehrbauern abwickelt, kapituliert auch sein Gegner. Und Mattis? Mattis hat immer noch den Mehrbauern. Seine Stellung ist okay. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Mattis' Gegner hat nur noch Minuten auf der Uhr und blitzt die letzten Züge vor der Zeitkontrolle raus. Mattis blitzt mit. Es tauschen sich Bauern, Türme, Figuren. Der Mehrbauer geht verloren. Ein Turmendspiel entsteht und verschwindet. Während der verzweifelte Trainer versucht das Bauernendspiel einzuschätzen (Weiß: Kc2, a3, b3, c3, f3, h3; Schwarz: Kd5, b6, c6, f5, g5, h5; Weiß am Zug), werfen die Recken weiter unbehelligt im Akkord Steine über das Brett. Caissa entscheidet gegen uns. Es steht 2-1. Jetzt hängt (wieder) alles an Sophie. Wird sie dem Druck standhalten? Ihre Stellung ist zwar ausgeglichen, aber das Remisgebot lehnt ihr Gegner pflichbewusst ab. Doch dann wird Sophies Dame aktiv. Sie gewinnt einen Bauern, dafür bildet der Gegner einen d-Freibauern. Objektiv wahrscheinlich gut für Sophie, aber alles andere als klar. Kurz vor der Zeitkontrolle bietet Sophies Gegner remis. Wir gewinnen 2,5-1,5. Unser erster Mannschaftssieg!

Tage 3 und 4: Ende einer Reise - 2018-09-09 (MW) In der fünften Runde findet das lang ersehnte Derby gegen den Regionalrivalen aus Torgelow statt. Marius soll seinen Gegner mit Weiß durch frühes d4 aus der Vorbereitung werfen. Der Plan geht partiell auf; das Problem ist nur: Mit der entstehenden Katalanisch-Variante ist auch Marius nicht vertraut. Nach einem frühen Fehlgriff läuft unser erstes Brett seinen geopferten Bauern hinterher und steht auf Verlust. Auch Jannis opfert mit Schwarz im Drachen einen Bauern. Obwohl der Computer nicht an die Kompensation glaubt, kann Jannis seinen Gegner in den nachfolgenden Zügen überspielen und gewinnt. Mattis erreicht ein Bauernendspiel, das bei korrektem Spiel relativ einfach remis sein sollte. Folgerichtig offeriert Mattis die Punkteteilung. Unbeabsichtigt verkompliziert er die Dinge mit seinem letzten Zug allerdings so enorm, dass auch die bei der Analyse anwesenden Oberligaspieler unsicher sind, wie die Stellung nun einzuschätzen ist. Glücklicherweise akzeptiert der Gegner das Remisgebot und damit nicht genug: Marius' Gegner stellt einen Turm ein, sodass der halbe Punkt von Mattis unseren zweiten Mannschaftssieg sichert. Zuletzt trennen sich Sophie und ihre Gegnerin nach einem Nichtangriffspakt à la Gijón remis. Wir gewinnen 3-1.
Nun wartet der erste Favorit auf uns. Die Schachzwerge Magdeburg, die zuvor schon den HSK bezwungen hatten, laufen in Bestaufstellung gegen uns auf. Da der interessierte Leser die Partien live verfolgen konnte, sei nur so viel gesagt: ein 2-2 war durchaus möglich und wäre nicht unverdient gewesen. Letztlich fehlt uns aber das Quäntchen Glück und wir verlieren 2,5-1,5.
In der Schlussrunde wird gegen den Oberligakonkurrenten von Empor Berlin gespielt. Der Schlachtplan lautet, an 1-3 auf Sieg zu spielen. Jannis hat dafür eigens eine sizilianische Nebenvariante vorbereitet und kann nach der Eröffnung durchaus zufrieden sein. Marius dagegen erreicht mit Weiß keinen Eröffnungsvorteil. Anders Sophie, die ihren Gegner in einem abgelehnten Damengambit überspielt und auch auf der Uhr unter Druck setzt. Die Überraschung des Matches gelingt aber Mattis. Unser Youngster gewinnt gegen seinen favorisierten Gegner in einem Abtauschfranzosen einen Bauern und erreicht ein vorteilhaftes Doppelspringerendspiel. In der Zwischenzeit kann Sophie ihre Partie in klar überlegener Stellung durch gegnerische Zeitüberschreitung gewinnen. Doch dann beginnt sich das Blatt zu wenden. Mattis' Gegner versucht krampfhaft, mit beiden Springern einen Damenflügelbauern zurück zu gewinnen und hat Erfolg. Mattis kann dem Druck nicht standhalten und gibt einen Bauern ab. Auch bei Marius dreht sich die Partie. Das Berliner Spitzenbrett hat geschickt einen Freibauern gebildet, der die weißen Kräfte bindet. Nacheinander strecken sowohl Mattis als auch Marius die Waffen. Jannis, der nach ein paar ausgelassenen Chancen ein ungleichfarbiges Läuferendspiel mit Mehrbauer erreicht, muss sich letztlich ins Remis fügen. Wir verlieren erneut denkbar knapp mit 2,5-1,5.
Mit 7-7 Mannschaftspunkten haben wir unseren Setzlistenplatz (8) bestätigt. Um ganz oben mitzuspielen, fehlt es uns scheinbar noch an Erfahrung, auch wenn die Chance zur Qualifikation für die DVM bis zur letzten Runde bestand. Hervorgehoben seien die 5,5 Punkte von Marius am ersten Brett und die 5 Punkte von Jannis an Brett 2. Wichtig dürfte aber vor allem gewesen sein, dass wir als Mannschaft funktioniert haben und die Stimmung immer gut war. Gedankt sei an dieser Stelle auch dem Magdeburger Ausrichter für die professionelle Organisation und Durchführung des Turniers.


Saisonabschluss/-auftakt (?) in Wittenberge

2018-09-03 (HL)Je nachdem ob der September noch zur alten oder schon zur neuen Saison zählt, fand am gestrigen Sonntag in Wittenberge das 14. Eugen-Engel-Gedenkturnier zum Saisonende bzw. -auftakt statt. Erstmalig konnte der Veranstalter um Cheforganisator, Unterkunftbesorger, gleichzeitig Mitspieler und sowieso Mädchen-für-Alles Carsten Dittrich die 100er Marke knacken, Herzlichen Glückwunsch dazu. Auch vier Greifswalder waren dabei, nämlich Ulli, Richard, Max und Hannes; galt es doch, den Greifswalder Vorjahressieg evtl. zu wiederholen. Das diese Unternehmen utopisch war, deutete sich schon während der Anmeldung an. Mit dabei waren Schnellschachspezialisten wie Ilja Schneider und auch René Stern ließ es sich nicht nehmen, nach seinem diesjährigen Sieg beim Lichtenberger Sommer das Denken etwas schneller anzugehen.

Hannes startete mit einer Auftaktniederlage und nach so etwas ist es schwierig, an das starke Feld heranzukommen. Bei seinen drei Remisen konnte er zumindest seine Zähigkeit beweisen; objektiv waren alle drei Stellungen klar schlechter / verloren für ihn. Am Ende aufgrund der schlechten Buchholz ein versöhnlicher 12. Platz mit 6,5/9. Ebensoviele Punkte konnte Ulli erreichen. Auch er lief dem Feld etwas hinterher, verlor er in der 2.Runde gegen den aktuellen u18-Landesmeister Adrian Focke. Am Ende mit dem 10. Platz bester GSV´ler.

Max startete sehr gut ins Turnier, hatte aber das "Pech" gegen die beiden oben genannten Spezialisten gelost zu werden und nix zu holen (was sich insbesondere in seiner Buchholz widerspiegelt). In der letzten Runde gegen den, nicht nur vom Aussehen her zähen, Wilfried Heinsohn der Schweriner Schachfreunde spielte er "Sekt-oder-Selters"; am Ende war es nur Selters mit dem 19. Platz. und 5,5 Punkten. Richard oszillierte gegen Schwächere mit meistens einem Sieg und gegen Stärkere mit einer Niederlage und fand sich am Ende mit 5 Punkten auf dem 30. Platz wieder.

Sieger wurde René Stern mit 7,5 Punkten vor Ilja Schneider (7,0) und Jan Priebe (7,0). An dieser Stelle nochmals einen großen Dank an den Organisator sowie dem souveränen Schiedsrichter Chritian Blume und den Damen vom Catering.

Alle weiteren Infos findet man auf der Turnierseite des LSV MV.


Deutsche Einzelmeisterschaft startet mit GSV Spitzenbrett

Hier sah der GM nur ewiges Turmschach.
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2018-08-06 (RüK) Am Freitag fand in Dresden die erste Runde der Deutschen Einzelmeisterschaft statt. Als Landesmeister 2017 ist auch unser FM Nick vom GSV mit dabei. In Runde eins gelang ihm ein Einstand nach Maß und schon nach 24 Zügen stand sein Sieg gegen Eugen Heinert (OSC Rheinhausen) fest. Da einige Favoriten schwächelten, trat Nick bereits in Runde zwei am Spitzenbrett gegen IM Mark Kvetny (Stuttgarter SF) an. In leicht unangenehmer Stellung fand er leider nicht die beste Verteidigung und musste sich nach 4,5-stündigem Kampf geschlagen geben. In Runde 3 wartete dann top Turnierfavorit GM Rainer Buhmann (SV Hockenheim)‎. Nach ruhigem Partiebeginn entwickelte sich bald ein offener Schlagabtausch. Beide Seiten setzten dem gegnerischen König mit Springer und Schwerfiguren zu. Am Ende war der Remisschluss durch Zugwiederholung/Dauerschach die logische Konsequenz.

2018-08-09 (RüK) UPDATE: In Runde 4 trat Nick gegen Dr. Sebastian Fischer (SF Deizisau)‎ an. In komplexer Stellung brachte Nicks taktische Übersicht erst einen, dann einen zweiten Bauern ein und nach 66 Zügen war der Vorteil im Endspiel verwertet. In Runde 5 war Nick erneut im Angriffsmodus und wählte gegen IM Hannes Langrock (ESV Nickelhütte Aue) eine scharfe Variante mit Bauernopfer, was zunächst aufzugehen schien und in einer aussichtsreichen Stellung mündete. Jedoch fand er in der Folge nicht die besten Fortsetzungen, sodass er letztlich in ein Endspiel mit Minusbauern musste, welches am Ende unglücklich verloren ging. Scheinbar gut erholt von den vergebenen Chancen gelang in Runde 6 ein Sieg gegen FM Reiner Heimrath (SC Noris-Tarrasch Nürnberg). In Runde 7 tritt Nick nun gegen Adrian Gschnitzer (SV Walldorf) an. An der Spitze nimmt Turnierfavorit Rainer Buhmann langsam Fahrt auf und ließ auf 3 Auftaktremis 3 Siege folgen, heute trifft er an Brett eins auf den punktgleichen einzigen weiteren GM im Feld, Hagen Poetsch (SC Heusenstamm).

2018-08-13 (RüK) UPDATE: In Runde 7 erreichte Nick gegen Adrian Gschnitzer (SV Walldorf) eine leichte Initiative, die dann jedoch recht schnell verflachte, nach Generalabtausch entstand ein remises Doppelturmendspiel, welches dann durch Zugwiederholung endete. In Runde 8 trat Nick gegen Frederik Svane (Lübecker SV)‎ an. Die Partie wirkte über lange Zeit ausgeglichen jedoch asymmetrisch. Im Laufe der Zeit kippte die Stellung zu Nicks Gunsten. Er konnte im Endspiel erst einen Bauern und nach 67 Zügen auch die Partie gewinnen. Somit war vor der Schlussrunde theoretisch sogar noch Platz 3 und eine IM-Norm drin. Die Partie gegen Florian Armbrust (SC Tempo Göttingen), begann zunächst auch vielversprechend und Nick erkämpfte sich den Vorteil des Läuferpaares im Endspiel. Jedoch gelang es Nicks Gegner seinen Turm entscheidend zu aktivieren, wodurch er sich letztendlich das Remis sicherte. Nick erreichte mit 5,5/9 und einer Elo-Performance von 2420 einen sehr starken 6. Rang (5-7 punktgleich). Die erste IM-Norm wurde diesmal noch knapp um einen halben Punkt verpasst und wäre mit etwas mehr Glück an der einen oder anderen Stelle sicher auch denkbar gewesen. An der Spitze des Feldes entwickelte sich in den letzten Runden auch ein spannender Kampf um den Titel, über den man sicher an anderer Stelle bessere Berichte lesen kann. Am Ende siegte der Favorit Rainer Buhmann mit 7/9 vor Eduard Miller und Theo Gungl, beide 6/9.

Exzellentes Greifswalder Schach auf verschiedenen Sommerturnieren

2018-08-20 (JoM) Sommerturniere mit Vereinsbeteiligung im August

Jethro punktet in Rd 1: Für Nachwuchsspieler: Weiß zieht und gewinnt.
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7. OFFENE KREISEINZELMEISTERSCHAFT VORPOMMERN-GREIFSWALD, VCH OPEN, 24.-26.8.2018: DER TITEL GEHT AN DEN GSV: In der Schlussrunde punkten drei und erzielen folgendes Endergebnis Wilfried (4,5), Marko (3,5) und Jethro (3). Wilfried gewinnt das Turnier und den Kreismeistertitel: Das Rennen ist bis zum Schluss eng, vielleicht hätte er doch gegen seinen größten Rivalen länger um den vollen Punkt kämpfen müssen. Doch sein Rivale kommt in der Schlussrunde nicht über ein Remis hinaus und macht so den Weg für Wilfried frei. Gerhard erzielt 4 entschiedene Partien und landet mit 2,5 auf 50%. Frieder bringt einen Punkt von seinem ersten großen Turnier im Normalschach nach Hause, was zu einer DWZ Zahl reicht.

Wilfried: Viele Std. nach Ö gereist und dann mit Weiß hier nur 5 Minuten Zeit für 5 Züge bis zur Zeitkontrolle
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TURNIERREISEN ÖSTERREICH: Jannis T ist sehr erfolgreich im nun beendeten österreichischen Faaker See Open (11.8.-18.8.). Dem durch das Lossystem drohenden Fahrstuhleffekt kann er bereits in Runde 4 durch ein Remis gegen Robert Hafner (Elo 2074) ein Schnippchen schlagen. Den Schlusspunkt setzt Jannis mit einem Sieg gegen einen gleichstark Bewerteten, 5 aus 9 Punkten in einem Feld von u.a. 15 Titelträgern, was einen Elozugewinn innerhalb eines Turniers von knapp 35 Punkten bedeuten könnte. Den Preis von 1000 EUR für den Turniersieg nimmt GM Sergei BESHUKOV mit nach Hause, der nur in der Schlussrunde ein Remis abgibt. In der A- Gruppe des Wiener Auhof- Opens bleibt Wilfried bis Runde 3 im Rennen um den Turniersieg (ein Remis gegen einen FM). Mit 5 Minuten auf der Uhr in sehr unübersichtlicher Stellung entgeht ihm in Runde 4 der große Wurf. Doch die Chancen stehen sehr gut, das Turnier erfolgreich abzuschließen: Sonntagabend: Wilfrieds Sieg in der Schlussrunde bedeutet, mit 3 aus 5 genauso viele Punkte wie der einzige GM zu sammeln und die Erwartungen zu übertreffen.

Dresdner Fide Open (04.08.-12.08.2018): Nach sehr guten Platzierungen in Rostock von Marius und Jannis T, kann unser Neuzugang, Jannis L, im Dresdner Fide Open, vom letzten Setzlistenplatz startend, munter im unteren Mittelfeld mitspielen und seine Schlussplatzierung um sage und schreibe 14 Ränge verbessern: Mit 3 aus 9 in einem Feld, welches von zahlreichen Titelträgern angeführt wird, landet er auf gleicher Punktzahl, wie der mit ihm startende Marius, der seinen Leistungssprung im Jahr 2018 in Dresden erneut bestätigt. Gratulation! XX. Briesener Open vom 10.08. - 12.08.2018: Wilfried kann in der A- Gruppe eine Auftaktniederlage verkraften, seine wahre Kämpfernatur ausspielen, vier mal in Folge punkten und seine statistischen Erwartungen mit einem geteilten 2. Platz noch knapp übertreffen. Kapitän GSV3, Meister Marko, sammelt wichtige praktische Erfahrungen für die kommende Saison und verbessert ebenso minimal in der B- Gruppe seine Erwartung nach Setzliste um zwei Ränge.

Sommerturniere mit Vereinsbeteiligung im Juli Am 15. Juli gewinnt Ulli mit 6 aus 7 das Ryck Open in Greifswald. Ralf landet mit 4,5 Punkten sehr gut im Verfolgerfeld der 1800er. Artöm übertrifft Ulli in Greifswald nach Punkten mit dem Sieg des Jugend- Opens: 6,5 aus 7! Zeitgleich findet das mit zahlreichen starken Spielern, 2 GM´s, einem IM und einem FM besetzte Rostocker Open statt, an dem die drei Jugendspitzenspieler Jannis L, Jannis T und Marius teilnehmen: Jannis L kann sich mit 3,5 aus 7 in einem starken Feld, entsprechend seiner Erwartungen behaupten. Jannis T landet mit 4 Punkten auf Platz 18 und spielt eine Leistung von 1906 DWZ. Marius wird bester Jugendspieler des Turniers. Er belegt den sensationellen 8. Platz mit einer Leistung von 1990 DWZ! Auf der 30. Deutschen Seniorenmeisterschaft in Hamburg erzielt Richard einen herausragenden 10. Platz knapp in der mit FM´s besetzten Spitzengruppe mit einer Turnierleistung von 2142 DWZ (!!). Auf diesem Turnier brillieren auch unsere Senioren Ernst (Leistung 1851 DWZ) und Gerhard, der mit 4 aus 9 knapp 50 Prozent erzielt und über 50 starke Spieler hinter sich lässt. Wilfried spielt zwei mal in Folge auf dem Niveau von 2130: Seine Form aus dem Pokal MV bestätigt er auch auf der 15. Offenen Wismarer Stadtmeisterschaft. Dort übertrifft er seine Erwartung in der Setzliste um 7 Ränge mit Platz 7 und wird dabei von Leistungsträger Ulli noch um einen halben Punkt übertroffen.

Sonstige Turniere anderer Saisons