1. Mannschaft (Oberliga Nord-Ost)
(Saison 2004/2005)

Abschlusstabelle

NrNameTWZRd 1Rd 2Rd 3Rd 4Rd 5Rd 6Rd 7Rd 8Rd 9
1Bartolomäus, Christian22610.500.500.50000
2Stopsack, Malte223100.50100.50.501
3Grzesik, Thomas22851   10.5 1 
4Woll, Wilfried21780000.5100.50.50
5Röhl, Rainer21980 0.510.500.510.5
6Heinrich, Alexander Dr.215811 0     
7Valet, Richard21430.50.50.50.50.50 00
8Kalhorn, Stefan207200.5010.51010.5
9Schwahn, Christian2017 0.50 110.5 0
10Mildner, Jens1994 0.50.50   11
11Mentel, Jürgen Dr.2059      1  
12Gohm, Rolf2018      0  
13Dede, Rüdiger1898         
14Graffenberger, Martin1910         

fett: ELO
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Spielberichte
Runde 1 || Runde 2 || Runde 3 || Runde 4 || Runde 5 || Runde 6 || Runde 7 || Runde 8 || Runde 9

Runde 9

1. Mannschaft abgestiegen

11.4.2005 (StK) Mit einer Niederlage gegen den Tabellenführer SV „Glück auf“ Rüdersdorf endete die erste Oberligasaison der Greifswalder Schachvereins.
Die Gäste aus Rüdersdorf standen schon vor der letzten Runde als Aufsteiger in die 2. Bundesliga fest. Sportlich fair traten sie gleichwohl mit ihrer stärksten Aufstellung an. Die Greifswalder konnten nur mit einem Sieg den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen. Das gelang jedoch nicht.
Als Erster beendete Stefan Kalhorn seine Partie und einigte sich mit seinem Gegner in einer leblosen Stellung auf ein Unentschieden. Wilfried Woll verlor seinen Igelaufbau gegen das 15-jährige Schachtalent Ilja Brener, der wie immer von seiner Mutter, einer resoluten Moskowiterin, begleitet wurde. Malte Stopsack schaffte postwendend den Ausgleich für Greifswald, nachdem er im Stile der alten Meister eine Blockadestellung lehrbuchmäßig abwickeln konnte. In extremer Zeitnot verlor danach der Greifswalder Mannschaftsführer Richard Valet eine komplizierte Stellung. Zwar konnte Jens Mildner darauf mit mehreren klugen Zügen den Gleichstand wiederherstellen. Christian Schwahn musste jedoch anschließend anerkennen, dass die verbundenen Freibauern seines Gegners stärker als sein Turm waren und gab auf. Rainer Röhl kämpfte lange, musste dann jedoch in ein Dauerschach abwickeln – Remis. Zuletzt spielte am Spitzenbrett noch Christian Bartolomäus gegen den weißrussischen Großmeister Jurij Zezulkin. Die Partie stand auf des Messers Schneide, ging schließlich aber doch verloren.
Durch dieses 3-5 belegte Greifswald in der Endabrechnung den geteilten vorletzten Platz und spielt in der nächsten Saison wieder in der 1. Landesliga. Als krasser Außenseiter angetreten, war das Gesamtergebnis des ersten vorpommerschen Vertreters in der Schachoberliga überhaupt aber ehrenwert.

Runde 8

Endspielkrimi bringt Entscheidung

14.3.2005 (CB) Beim Oberliga-Wettkampf des Greifswalder Schachvereins (GSV) gegen den SC Weiße Dame aus Berlin-Charlottenburg blieb es bis zur sechsten Spielstunde spannend. Nachdem es nach sieben beendeten Partien 3,5 zu 3,5 unentschieden stand, musste die Entscheidung in der achten und letzten Partie fallen. Um die Greifswalder Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren, musste unbedingt ein Sieg her. Stefan Kalhorn kämpfte in einem Endspiel mit dem Läufer gegen einen gegnerischen Springer. Zug für Zug verbesserte er seine Stellung und konnte zum Jubel der Greifswalder Schlachtenbummler seinen Gegner nach 59 Zügen zur Aufgabe zwingen.

Vorangegangen war ein wechselvoller Kampf. Zunächst einigte sich Wilfried Woll mit seinem Gegner auf ein Unentschieden. Nach gut drei Stunden verlor Christian Bartolomäus seine Partie durch einen groben Schnitzer. Aus diesem Rückstand wurde dann durch zwei sehenswerte Mattangriffe von Thomas Grzesik und Rainer Röhl eine 2,5 zu 1,5 Führung für die Greifswalder. Leider konnten die Gastgeber anschließend ihrerseits wieder in Führung gehen. Richard Valet verlor nach und nach die Kontrolle über seine Stellung und musste kurz nach der Zeitkontrolle aufgeben. Auch Malte Stopsack musste seine Partie aufgeben, nachdem er kurz zuvor in guter Stellung im Dienste der Mannschaft ein Remisangebot seines Gegners abgelehnt hatte. Aber auch diese Führung hatte nicht lange Bestand, da Jens Mildner mit Schwarz aus der Sveshnikov-Verteidigung heraus einen kraftvollen Angriff in einen Sieg verwandeln konnte.

Durch diesen knappen Sieg konnten die Greifswalder die rote Laterne wieder abgeben. In der letzten Runde (10. April in Greifswald) kann nun der Klassenerhalt durch einen Sieg gegen Rüdersdorf aus eigener Kraft geschafft werden.

Runde 7

Nichts zu holen gegen Tegel II

20.2.2005 (CB) Gegen die zweite Mannschaft von König Tegel Berlin gab es beim vorletzten Heimspiel der Saison leider nichts zu holen. Bereits nach der Eröffnungsphase sahen unsere Positionen nicht so aus, als würden wir die dringend benötigten Mannschaftspunkt einfahren können. Zwar hatte sich Wilfried nach wenigen Zügen mit seinem Gegner auf eine Remis geeinigt, an den restlichen Brettern sah es allerdings eher durchwachsen aus. Leider musste Stefan gegen den in dieser Saison bärenstarken Ex-Neuklosteraner Olaf Teschke (vielen bekannt durch seine liebenswürdigen Analysen und Kommentare auf der Seite OMF) nach einem Figureneinsteller aufgeben. Derweilen kämpfte Christian S. gegen eine Hausanalyse seines Gegners, nach unübersichtlichem Verlauf war das Ergebnis wie am zweiten Brett bei Malte ein Remis. Dagegen mussten sich Christian B. am ersten Brett und einer unserer beiden 'Oberliga-Debütanten' (Rolf am achten Brett) nach langem Kampf geschlagen geben.

Für den einzigen echten Lichtblick konnte Jürgen bei seinem ersten überregionalen Einsatz nach mehr als 30 Jahren sorgen. Am siebten Brett bekam er es mit der deutschen Jugendmeisterin zu tun. Jürgen konnte zuerst den Anzugsvorteil neutralisieren und dann Schritt für Schritt die Initiative übernehmen, was ihm alsbald einen Stellungsvorteil einbrachte. Ohne seiner jungen Gegnerin noch eine Chance zu lassen, wurde dieser in einen Materialvorteil umgemünzt, krönender Abschluss bildete ein schönes Matt nach der ersten Zeitkontrolle. Leider war diese Glanzleistung vergebens -- auch Rainer konnte seinen Gegner nicht niederringen, so dass letztlich eine 3:5-Niederlage quittiert werden musste. Im Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga wird es nun für die erste Mannschaft immer enger, in den kommenden zwei Kämpfen muss unbedingt gepunktet werden.

Nachtrag 27.2.2005 (CB) Es gibt nun auch einen ausführlichen Spielbericht mit kommentierten Partien aus Berliner Sicht von Olaf Teschke: http://www-irm.mathematik.hu-berlin.de/~teschke/olno.htm

Runde 6

Pleite an der Spree

31.1.2005 (StK) Mit einer bitteren Niederlage im Gepäck kehrte die 1. Mannschaft des Greifswalder Schachvereins von ihrem Auswärtsspiel bei der TSG Oberschöneweide zurück. Die Greifswalder traten nahezu in Bestbesetzung und hochmotiviert an – konnten sie doch mit einem Sieg die Berliner in der Tabelle hinter sich lassen. Daraus wurde leider nichts. Allerdings begann der Kampf sehr vielversprechend. Christian Schwahn konnte mitten auf dem Brett einen gegnerischen Springer gefangen nehmen und seine Partie bald darauf für sich entscheiden. Malte Stopsack und Thomas Grzesik glichen gegen starke Gegnerschaft rasch aus und spielten Unentscheiden. Dann jedoch wendete sich das Blatt. Rainer Röhl verlor nach besserer Eröffnung langsam den Faden und in einem komplizierten Turmendspiel schließlich die Partie. Richard Valet wirkte etwas uninspiriert und musste nach langem vergeblichem Kampf sein Spiel verloren geben, nachdem er seine gesamte Bedenkzeit verbraucht hatte. Stefan Kalhorn konnte seinen Gegner zwar mit einigen irrationalen Zügen verwirren und das Match mit einem Sieg noch einmal ausgleichen. Inzwischen hatte Christian Bartolomäus seine vielversprechende Partie aber in einer Zeitnotschlacht überzogen und musste aufgeben. Schließlich knackte der Gegner von Wilfried Woll dessen igelartigen Aufbau, so dass der Kampf mit 3:5 zu Ungunsten der Greifswalder ausging.

Das Spiellokal in Schöneweide lag malerisch an der Spree – die Greifswalder konnten durch die Fenster den vorbeifahrenden Schleppkähnen zusehen. Der Zug zum Klassenerhalt in der dritthöchsten deutschen Spielklasse scheint nun aber abgefahren zu sein, zumal die direkten Konkurrenten um den Abstieg am Wochenende allesamt punkten konnten.

Runde 5

Greifswalder Schachverein gewinnt in Potsdam

17.1.2005 (StK) Das bessere Ende für sich hatten die Spieler des Greifswalder Schachvereins bei ihrem Oberligaspiel bei der Mannschaft von Empor Potsdam. Das an der Havel gelegene Ausflugslokal "Zur Tenne" sah von Beginn an einen verbissen geführten Kampf. Nach dreieinhalb Stunden Spielzeit konnte Christian Schwahn seinen Gegner mit dem Ausruf "berührt – geführt!" auf eine elementare Schachregel hinweisen – wer eine Figur seines Gegenübers anfasst, muss diese auch schlagen. Nach diesem Schlagzug aber folgte ein sofortiges Matt und Greifswald ging in Führung. Gleich im Anschluss spielten Richard Valet in leicht besserer und Stefan Kalhorn in leicht schlechterer Stellung Unentschieden. Der frühere Bundesligaspieler Thomas Grzesik gewann als nächster in feiner Manier, nachdem er in ein gewonnenes Damenendspiel abwickeln konnte. Bei diesem Spielstand musste Rainer Röhl nichts mehr riskieren und gab seine Partie gleichfalls Remis. Die Entscheidung fiel dann am 4. Brett. Wilfried Woll hatte durch beharrliche und einfallsreiche Verteidigung in schlechterer Stellung seinen Gegner zermürbt und konnte dessen König schließlich mitten auf dem Brett in eine Mattfalle locken – eine sehr spannende und unterhaltsame Partie! Damit war der Mannschaftserfolg sichergestellt. Mittlerweile klapperten im (Spiel-)lokal Teller und Tassen, die verbleibenden Partien waren in der sechsten Stunde und die Serviererin deckte das Geschirr für die Abendgesellschaft ein. Christian Bartolomäus hatte am Spitzenbrett seine Partie zusammengehalten, sein Gegner stimmte deshalb dem Unentschieden zu. Zuletzt musste Malte Stopsack, wie immer voller Tatendrang, nach wechselvollem Partieverlauf die Segel streichen. Der Fröhlichkeit während der Rückfahrt tat dies jedoch keinen Abbruch mehr. Durch diesen 5:3 Erfolg hat der Greifswalder Schachverein in der Oberliga Nord-Ost die Rote Laterne vorerst an die Potsdamer abgegeben.

Runde 4

GSV holt ersten Mannschaftspunkt in Oberliga

12.12.2004 (RiV) Zu Gast im VCH - Hotel in Greifswald war die erste Mannschaft des ehemaligen Bundesligisten Empor Berlin, von denen einige Spieler mehrjährige Bundesligaerfahrung mitbrachten.

Dennoch wurde es ein spannender Kampf, der bis in die siebte Stunde hinein auf Messers Schneide stand. Es begann - wie üblich - mit zwei schnellen remis durch Wilfried Woll und Richard Valet. Dann wogte der Kampf Stunde um Stunde. Zwischendurch standen Mildner und Kalhorn besser, Bartolomäus und Röhl bekamen Zeitprobleme (pro Spieler gibt es zwei Stunden Zeit für 40 Züge - wenn man die Zeit nicht schafft, ist die Partie verloren).

Kurz vor der ersten Zeitkontrolle (nach 4 Stunden) gingen wir durch Malte Stopsack in Führung, der bei beiderseitiger Zeitnot seinen Gegner durch eine Springergabel überraschen konnte. Aber postwendend verlor Christian Bartolomäus am ersten Brett, nachdem er sich immerhin noch in ein Turmenspiel retten konnte. Zwischenstand also 2:2.

Nach der Zeitkontrolle verlor dann Jens Mildner, der die Bauern seines Gegenspielers nicht mehr aufhalten konnte, Der Ausgleich zum 3:3 wurde dann durch Stefan Kalhorn wiederhergestellt, der seine bessere Stellung in einen Sieg umwandeln konnte. Der Gegner versuchte noch ein Dauerschach, aber Stefan brachte seinen König in der Mitte des Brettes in Sicherheit.

Die letzten beiden Partien sahen remisig aus, beide etwas schlechter für uns, aber vermutlich haltbar. So machten wir uns Hoffnung auf ein 4:4. Dann kam die Überraschung: der Gegner von Rainer Röhl verzichtete auf remis durch Dauerschach und plötzlich erreichte Rainer ein gewonnenes Endspiel, 4:3. Die letzte Partie des Tages mußte die Entscheidung bringen. Alexander Heinrich spielte fast sieben Stunden gegen den FIDE - Meister und langjährigen Bundesligaspieler Frank Kimpinsky. Leider wurde die Stellung immer schwieriger. Letztlich erfolgte eine Abwicklung in ein verlorenes Bauernendspiel, so daß der Endstand 4:4 lautete.

Runde 3

Deutliche Niederlage in Cottbus

28.11.2004 (StK) In der dritten Runde der Oberliga Nord-Ost bekam der Greifswalder Schachverein bei seinem Auswärtskampf in Cottbus deutlich seine Grenzen aufgezeigt. Das Spiel fand in der "Friedensburg" statt - einem Stammlokal der Anhänger des FC Energie Cottbus. Friedlich ging es aber nur am Anfang zu. Richard Valet und Rainer Röhl konnten ihre Partien ausgeglichen gestalten und erkämpften zwei Remis. Unentschieden endeten auch der souveräne Auftritt von Jens Mildner und die Partie von Christian Bartolomäus am Spitzenbrett, der seine schwierige Stellung in ein Dauerschach abwickeln konnte. Die übrigen Bretter gingen leider allesamt verloren: Malte Stopsack übersah einen feinen Zwischenzug seines Gegners. Wilfried Woll verdarb in Zeitnot seine aussichtsreiche Stellung. Christian Schwahn war machtlos gegen das Positionsspiel von Kerstin Kunze, die in diesem Jahr Internationale Meisterin der Frauen geworden ist. Bis zuletzt versuchte Stefan Kalhorn seine nach einem groben Schnitzer in der Eröffnung schlechte Stellung zusammenzuhalten, musste aber nach einem weiteren Einsteller in der Zeitnotphase aufgeben.

Runde 2

Knappe Niederlage beim ersten Oberliga-Heimkampf

14.11.2004 (CB) Beim ersten Heimspiel in der 3. Liga (der Oberliga Nord-Ost) unterlagen die Spieler des Greifswalder Schachvereins (GSV) den Gästen vom Schachclub Friesen Lichtenberg nur knapp mit 3,5 zu 4,5. Auch wenn es zum erhofften Punktgewinn nicht ganz gereicht hat, zeigte sich, dass der Aufsteiger aus Greifswald in der starken Oberligastaffel nicht ohne Chancen ist.

Obwohl die Berliner auf zwei ihrer Spitzenspieler verzichten mussten (den russischen Meister Jakov Meister und den früheren Fernschach-Weltmeister Dr. Friedrich Baumbach), gingen sie leicht favorisiert in den Wettkampf. In den beiden ersten beendeten Partien einigten sich die Greifswalder Stefan Kalhorn und Christian Schwahn mit ihren Gegnern jeweils auf ein Remis. Anschließend konnte auch Richard Valet aus einer schlechteren Position heraus ein Unentschieden erkämpfen, während es Jens Mildner leider nicht gelang, seinen Vorteil in einen Sieg umzumünzen. Somit lautete der Zwischenstand nach gut drei Stunden 2 zu 2. Die Vorentscheidung zugunsten der Gäste fiel, als Christian Bartolomäus am Spitzenbrett bei knapper Bedenkzeit eine für ihn günstigere, aber komplizierte Stellung verdarb und nach fast vier Stunden Spielzeit aufgeben musste. Nach einem weiteren Unentschieden für Malte Stopsack am zweiten Brett besiegelte die Niederlage von Wilfried Woll den Verlust des Mannschaftskampfes. Auch der abschließende Sieg von Dr. Alexander Heinrich konnte daran nichts mehr ändern.

Nach der ebenfalls knappen Niederlage beim Auftakt in Berlin belegt der GSV in der Tabelle nunmehr den geteilten 9. Rang.

Runde 1

Knappe Niederlage in erstem Oberligakampf

Am 24. Oktober 2004 kam es in Berlin zum ersten Oberligakampf einer vorpommerschen Schachmannschaft: die erste Mannschaft des Greifswalder SV trat gegen die SG Lasker Steglitz Wilmersdorf an.

Obwohl wir in Bestbesetzung anreisten, waren wir nominell die schwächere Mannschaft. Über lange Zeit war der Kampf ziemlich ausgeglichen; erst in der vierten Stunde kamen die oberliga-erfahrenen Berliner in Vorteil, den sie letztlich in einen 5-3 Erfolg verwandeln konnten. Kurios und für uns durchaus etwas glücklich war das Ende der ersten entschiedenen Partie nach etwa drei Stunden Spielzeit: Weil das Handy von Thomas' Gegner klingelte, wurde die Partie in ausgeglichener Stellung für die Berliner als verloren gewertet. Die Schiedsrichter haben in solchen Fällen übrigens keinen Ermessensspielraum mehr, den Schuldigen mit einer Verwarnung davonkommen zu lassen.

Eine Vorentscheidung zu unserem Ungunsten fiel wahrscheinlich, als Stefan eine sehr gute Stellung nach und nach aus der Hand glitt und Christian am Spitzenbrett in sehr guter Angriffsposition die vorteilhafte Abwicklung ins Endspiel übersah. Statt einer möglichen 3.5-1.5-Führung sahen wir uns deshalb kurz nach der 1. Zeitkontrolle mit 2-3 im Rückstand liegen. Nachdem Rainer eine im Mittelspiel passable Stellung nicht verteidigen konnte und Wilfried die Rettung im Turmendspiel nicht fand, konnte auch Alex' ungefährdeter Sieg nichts mehr gegen den Verlust ausrichten.

Trotz des Verlustes haben wir uns bei unserem ersten Oberligaauftritt achtbar aus der Affäre gezogen. Wenn wir in Zukunft unsere Chancen konsequenter nutzen, könnte uns durchaus die eine oder andere Überraschung gelingen.